Unser Naturlehrpfad
Ihr Gesang beginnt oft schon an den ersten sonnigen Tagen im Januar oder Februar. Hier hörst du sie.
Blaumeise
Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus) hat einen charakteristischen, hochtonigen und verspielten Gesang, der sich klar von ihrem Ruf unterscheidet.
Gesang (Melodie/Lied)
Klang: Hoch, schnell, perlend und filigran. Er besteht meist aus 2–3 hohen, klaren Einleitungstönen, gefolgt von einem schnellen Triller oder rollendem Abschluss. Typische Varianten klingen wie „zi-zi-zirrrr“, „si-si-si-trrr“, „tii-ti-ti-tirrrr“ oder „sii-si-jüüü“.
Revierverteidigung (Männchen signalisieren „Das ist meins!“).
Partnerwerbung und Paarbindung.
Wird vor allem in der Brutzeit (Frühling) von Singwarten aus wiederholt vorgetragen. Auch Weibchen können singen, meist etwas leiser. Im Vergleich zur Kohlmeise ist er höher, zarter und kürzer.
Ruf
Klang: Kürzer und oft schärfer. Häufige Rufe sind hohe „si-si“ oder „tii-tii“, bei Erregung/Gefahr ein schnelles, geräuschhaftes Zetern oder „churrr“.
Aussehen
Die kleine lebhafte Blaumeise fällt besonders durch ihr farbenfrohes blau-gelbes Gefieder auf. Sie wird 12 cm groß.
Lebensraum
Sie lebt in naturnahen Gärten mit altem Baumbestand. Sträucher und Gehölze locken Raupen an, die die wichtigste Nahrung für die Aufzucht der Jungvögel bilden. So hilft sie uns bei der Schädlingsbekämpfung im Frühling.
Nahrung
Im Frühling und Sommer frisst sie Insekten, Larven und Spinnen, im Winter wechselt sie zu Samen, Beeren und Nüssen.
Zugverhalten
Blaumeisen sind das ganze Jahr über bei uns anzutreffen und gehören zu den Standvögeln. Energiereiches Fettfutter wie Meisenknödel sowie Sonnenblumenkerne und Erdnussbruch unterstützen die Vögel in der kalten Jahreszeit.
Info
Blaumeisen sind Akrobaten der Lüfte. Sie klammern sich mühelos an die äußersten Zweige und suchen oft kopfüber nach versteckten Insekten.