Elster
Die Elster ist leicht zu erkennen: Groß und ratternd-schackernd sitzt sie auf ihren Aussichtspunkten!

Die Elster

Gesang / Rufe
Die Elster hat keinen klassischen melodischen Gesang wie Singvögel, sondern ein vielseitiges Repertoire aus Rufen und einem leiseren, schwatzenden „Gesang“. Sie ist sehr stimmfreudig und intelligent.
 
Hauptruf (Schackern / Schäckern)
Das bekannteste und häufigste Geräusch ist ein lautes, heiseres, ratterndes Schackern – „schäck-schäck-schäck“ oder „chak-chak-chak“. Es klingt wie eine rasselnde Streichholzschachtel oder ein mechanisches Rattern. Die Silben werden schnell hintereinander gereiht und variieren in Tempo und Intensität.
 

Gesang
Leiser, verhalten und gurgelnd-schwatzend mit Pfeiflauten, Trillern und Imitationen anderer Vögel oder Geräusche. Er wirkt „bauchrednerisch“ und ist viel seltener zu hören als das Schackern. Beide Partner können daran beteiligt sein.

Weitere Laute: Kurze „tschark“, „kik“ oder „kia“ (Reviermarkierung), hohe Pfeiftöne oder kreischende Bettellaute der Jungen.

Charakter: Das Schackern ist warnend, aufgeregt und territorial – die Elster nutzt es bei Gefahr, zur Revierverteidigung oder einfach zur Kommunikation. Es klingt oft „ärgerlich“ oder alarmierend, ist aber auch ein Zeichen ihrer hohen Intelligenz und Neugier.