Wilde Tiere

Bei wilden Tieren denken wir meist an exotische Tierwelten – wie Löwen, Antilopen, Nashörner oder Giraffen. Safari! Nur: Auch wir haben wilde Tiere – bei uns im Garten. Oft etwas kleiner. Aber was unterscheidet einen Fuchs eigentlich von einer Hyäne? Es gibt im Grunde keinen Unterschied zwischen „wirklich wild“ – der Hyäne – und „nicht so wild“ – dem Fuchs. Nur weil der Fuchs bei uns heimisch ist und in Dörfern und inzwischen auch in der Stadt gesehen wird , ist er nicht weniger wild als andere Tiere, die beispielsweise in Afrika leben.

Und das gilt natürlich auch für alle anderen Arten in unseren Gärten, die nicht domestiziert sind – also zu Haustieren gezüchtet wurden. Ein Schmetterling ist genauso „wild“ wie ein exotischer Papagei, ein Nashornkäfer wie ein afrikanischer Riesentausendfüßler.

„Wilde Tiere“ in unseren Gärten soll also dazu verführen, unsere Flora (Pflanzenwelt) und Fauna (Tierwelt) mit neuen Augen zu sehen,  unseren „Schatz“ an Wildtieren zu heben – und unser Wissen darüber zu erweitern. Auch wir können auf die „Pirsch“ gehen und seltene oder weniger seltene Tierarten fotografieren, filmen oder Tonaufnahmen machen.

Macht mit! Schickt eure Fotos, Videos oder Tonaufnahmen vom Handy – wir verarbeiten sie gern zu einer Seite der Serie „Wilde Tiere“!

 

Erholung und Artenvielfalt

Kleingärten sind nicht nur Erholungsorte für Menschen, sondern ein wichtiger Rückzugsort und Lebensraum für Vögel, Igel, Eidechsen, Frösche, Molche, Schmetterlinge, Wildbienen und Käfer. Nachts, wenn die Kolonie schläft, sind Fuchs, Marder oder Waschbär auf ihren Streifzügen unterwegs. 

 

Lebensraum für Viele

Die vielfältigen Gärten mit ihren Hecken, Blumenwiesen, Teichen, heimischen Obstbaumsorten, Sträuchern, Stein- und Laubhaufen schaffen das ganze Jahr über ein ökologisches Netzwerk und sind ideal für eine breite Tierwelt.

 

Schatzkästchen der Natur

Selbst scheue Tiere wie Eidechsen und Fledermäuse finden Unterschlupf in den Gärten. Jeder Kleingarten kann ein Miniaturökosystem sein. So entsteht mitten in der Stadt biologische Vielfalt durch naturnahes Gärtnern.

 

Ökologischer Anbau

Seit 2021 ist der Einsatz von Pestiziden und mineralischen Düngern im Kleingarten verboten. Es wird mit biologischen, mechanischen Methoden zur Schädlingsbekämpfung und Pflege gearbeitet, was die Artenvielfalt unterstützt.

 

Info

Geh einmal im Winter durch die Kolonie – im Schnee lassen sich Spuren von verschiedenen Tieren beobachten.

Hier kannst du dir eine Waschbärfamilie nachts im Garten angucken: