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Was gibt es für alternativen gegen Unkraut,außer Jäten oder Chemie?

Eine einfachere, schönere und pflegeleichtere Möglichkeit, sind immergrüne Bodendecker.
Mit Bodendeckern ist der Garten das ganze Jahr über grün. Es gibt eine große Vielfalt von Pflanzen für schattige und sonnige Plätze. Durch die unterschiedlichen Farben und Blätterformen der Pflanzen wird der Garten ein Hingucker.

Bodendecker für den Frühling bis zum Herbst
Bodendecker in abwechslungsreiche Blatt- und Blütenform bereichern den Garten. Zum Schutz gegen das Unkraut eignen sich im Frühjahr das Hungerblümchen und im Sommer das Katzenpfötchen mit seinen silberroten Blüten. Auch die Kugelblume mit den blauen Blumen und die kleinen blüten des Thymians bietet sich gut an.
Der Storchenschnabel - ein schöner Gartenschmuck
Der Storchenschnabel ist sehr anspruchslos und vermehrt sich rasch. Die kleinen Blüten in Rosa, Blau oder Weiß blühen bis in den Herbst. In der Heilkunde hat er sich einen Platz bei Magen- und Hautproblemen erworben. Der Storchschnabel ist auch ein attraktiver Bodendecker. Er vermehrt sich im Garten sehr stark. Das hat den Vorteil, dass Unkraut verdrängt wird. Bei einer Überpflanzung müssen die Jungpflanzen immer entfernt werden.

Der Giersch - Unkraut mit Heilkräften
Eines der hartnäckigsten Unkräuter ist der Giersch. Er gehört zu den Doldenblütern und pflanzt sich über Samen und unterirdische Kriechtriebe fort. Deshalb hilft hier nur ab dem Frühjahr kräftiges Abhacken der Triebe. Als Heilpflanze ist er gut gegen Rheuma und Gicht und wirkt abführendend. Er ist ein nützlicher Bodendecker, wenn er man ihn im Zaume hält
Die Schaumblüte - ein zartblütiger Bodendecker
Mit den vielen kleinen Blüten ist die Schaumblüte nicht nur bei den Bienen sehr beliebt. Die filigranen eleganten Blütenkerzen ziehen die Blicke auf sich. Sie gehört, mit einer Wuchshöhe bis zu 30 Zentimetern zu den höheren, bodendeckenden Stauden. Die Schaumblüte ist winterhart und gedeiht auch noch prächtig im Schatten. Der dicke Pflanzenteppich ist gut gegen das Eindringen von Unkraut.

Gegen Unkraut immergrüne Bodendecker
Bodendecker die auch im Winter ihre grünen Blätter behalten, eignen sich besonders gut zur Bepflanzung gegen Unkraut. Verschiedene Sorten im Spätsommer gepflanzt, haben bis im Winter Zeit zum Einwurzeln. Der Ysander, oder als Dickmännchen bekannt, deckt den Boden mit seinen kräftig grünen Blättern zu. Hier hat Unkraut keine Chance zu gedeihen.
Eine beliebte Sorte ist auch die gelbe Elfenblume gegen Unkraut. Von April bis Mai zeigt sie ihre kleinen Blüten. Das Wurzelwerk ist so dicht und zäh, dass kein Unkraut durchkommt.


Artenschutz und Wespen

Wespenfallen sind ein gutes Mittel, um die Plagegeister auf Distanz zu halten. Der Inhalt soll den den Tieren nicht unnötig schaden.
Wespen unterliegen nach § 39 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG dem allgemeinen Artenschutz. Das Bekämpfen ohne vernünftigen Grund ist untersagt. Das Aufstellen einer Wespenfalle, um die Tiere vom eigenen Tisch zu vertreiben, ist tolerierbar, da nur ältere Tiere in die Fallen gehen. Die Jungtiere, die zur Erhaltung der Art nötig sind, bleiben im Nest und bekommen die Nahrung von den älteren Wespen.

Umgang mit Nestern
Ein Wespennest auszuräuchern oder ohne Erlaubnis umzusiedeln, ist nicht erlaubt. Eine eventuell notwendige Umsiedlung gehört in die die Hand eines Fachmannes. Mit Fallen lassen sich Wespenvölker weder vertreiben noch ausrotten. Jeder Versuch, dies mit einer Falle zu erreichen, ist Tierquälerei.

Sinnvoller Aufbau der Fallen
Alle Wespenfallen sind nach dem gleichen Prinzip aufgebaut: Im Inneren befindet sich ein Lockstoff. Die Tiere gelangen durch eine Art Trichter in das Gefäß und finden von innen nicht mehr heraus. Die einfachste Art einer Wespenfalle ist, das obere Drittel einer PET-Flasche abzuschneiden und umgekehrt auf den Rest der Flasche zu setzen.

Geeigneter Inhalt, um Wespen anzulocken
Eines der besten Lockmittel sind überreife Trauben. Generell lockt jede süße Flüssigkeit wie Zuckerwasser, Obstsaft oder Limonade Wespen in die Falle. Auch überreifes Obst ist als Inhalt der Fallen geeignet.
Es ist weder sinnvoll noch nützlich, mehr als einen Zentimeter Flüssigkeit einzufüllen, Spülmittel zuzusetzen oder Giftstoffe einzusetzen. Ein Stück Küchenpapier verhindert, dass die Tiere in den Flüssigkeiten ertrinken.

Aufstellen der Wespenfallen
Sinn der Wespenfalle ist, störende Insekten vom eigenen Tisch wegzulocken, nicht diese Tiere zu töten. Die Fallen sollen fünf bis zehn Meter vom Tisch entfernt stehen, um die Wespen abzulenken.
Damit die Wespen die Alternative bevorzugt aufsuchen, ist es wichtig, die Fallen etwa eine Stunde vor dem Decken des Tischs aufzustellen. Kennen die Wespen den Weg zu einer guten Nahrungsquelle, suchen sie nicht nach anderer Nahrung.

Die Insekten nicht quälen
Gegen Abend werden Wespen inaktiv. Nach Einbruch der Dunkelheit stören die Insekten nicht mehr. Es ist an der Zeit, den Deckel der Fallen zu öffnen, den Inhalt zu entleeren und die Tiere freizulassen.
Sobald keine Wespen mehr darin sind, kommt die Falle in einen geschlossenen Raum. Es entspricht nicht dem Naturschutzgesetz, Wespen über längere Zeit zu fangen oder gefangen zu halten.

Die beste Alternative
Statt Bekämpfen und Vertreiben ist eine friedliche Koexistenz die sinnvollste Lösung. Da nur das Verschlucken einer Wespe für Nicht-Allergiker eine ernsthafte Gefahr darstellt, ist es wichtig, im Freien nur aus Trinkhalmen zu trinken. Ferner macht eine Ablenkungsfütterung, das heißt den Lockstoff frei zugänglich auf ein Schälchen zu geben, den meisten Sinn.
Impressum                       Registriereintrag:  Eintragung im Vereinsregister am 31.10.2013
Angaben gemäß § 5 TMG:   KGA Vogelsang1 e.V.Kiefholzstr. 126 12437 Berlin Registriereintrag:
Registergericht:Amtsgericht Charlottenburg Registernummer: VR-32764 B Design des Logos: Regina Eden

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